Veranstaltungsort: Luxemburg

(→Flyer)

Ziel dieses Moduls ist es, die humanistische Grundhaltung zu erlernen. Es werden die Personzentrierten Konzepte in ihrem Wesen erfahrbar gemacht, die Grundlagen der Personzentrierten Persönlichkeitstheorie und die Grundlagen der Personzentrierten Gesprächsführung vermittelt.

Sie
erfahren, wie Sie die 3 Kernvariablen in eine spürbare therapeutische Präsenz
einweben,

  • Akzeptanz:
    Bedingungsfreie positive Wertschätzung und Achtung
  • Empathie:
    Einfühlendes Verstehen in den anderen
  • Kongruenz:
    Echtheit und Stimmigkeit des Therapeuten und seines Verhaltens

um den hilfesuchenden Menschen in der Entdeckung und Entwicklung seiner eigenen Fähigkeiten zu unterstützen und seine eigenen Themen voranzutreiben. Blockierte und ins Stocken geratene Prozesse sollen aufgrund der „Katalysator-Funktion“ des Beraters/Psychotherapeuten vorangebracht werden. Als Sozialarbeiter, Pädagoge, Mediziner, Heilpädagoge, Berater, etc. erlernen Sie, eine therapeutisch hilfreiche Atmosphäre und Beziehung zu gestalten, um ein persönliches Reifen und Wachsen des Ratsuchenden zu ermöglichen. Die Weiterbildungskandidaten werden ihre eigenen Kompetenzen erkennen und dabei unterstützt, diese auszuweiten. Neue Kompetenzen werden erworben und in ihrer Umsetzung sicherer gemacht. Sie stellen die Basis für weiterführende Module dar, die zum Abschluss “Beratung” und “Psychotherapie” führen.

Inhalte

  • Vermitteln des humanistischen Menschenbildes um
    die Funktion der Präsenz in einer beratenden/psychotherapeutischen Situation zu
    erfahren und zu halten.
  • Erlernen der Basiskompetenzen des Personzentrierten
    Ansatzes: Echtheit, bedingungsfreie positive Wertschätzung und Empathie
  • Verstehen der Ratsuchenden in deren eigenen
    Beziehungssystem
  • Sensibilisierung des Weiterbildungskandidaten für
    das eigene Erleben als Berater/Psychotherapeut
  • Erkennen der eigenen Kompetenz und deren
    Ausweitung, Erwerb neuer Kompetenzen
  • Den Prozesscharakter von Gesprächen erkennen und
    sicher werden zu erkennen, wo der Prozess gerade steht.
  • Gespräche kompetent führen, darin Umgang mit
    schwierigen Gesprächs- und Konfliktsituationen
  • Das Einweben des Personzentrierten Ansatzes in
    den eigenen beruflichen Kontext
  • Anwendungsbereiche, Möglichkeiten und Grenzen
    der Personzentrierten Gesprächsführung im eigenen beruflichen Kontext sehen

Teilnehmen
können

Interessierte, die in der Beratung von Ratsuchenden arbeiten. Menschen, die sich persönlich geeignet fühlen und sich bei einem der Weiterbildungsleiter vorgestellt haben, um ihre Eignung selbst feststellen zu können.

Arbeitsformen

  • Theorieveranstaltungen
  • Praktische und methodische Übungen
  • Supervision
  • Selbsterfahrung
  • Kollegiale Gruppenarbeit

Akkreditierung

Die Weiterbildung ist bei der GwG (Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie) akkreditiert.

Fortbildungspunkte können bei der Psychotherapeutenkammer beantragt werden.

Verantwortliche Kursleitung

Caroline Philippi: Sozial- und Organisationspädagogin (M.A.), Personzentrierte Beraterin (GwG), Wissenschaftliche Mitarbeiterin im FBI, Allgemeine Pädagogik, Uni Trier

Co-Leitung

Dipl. Psych. Sylvia Hübschen: Approbierte Psychotherapeutin, anerkannte Gesprächspsychotherapeutin (GwG, PTK Saar), Coordinatorin des New Yorker Focusing Institutes, Leiterin des Focusing Zentrums Saarland, Supervisorin

Organisation

  • Start: aktuelle Termine und Zeiten
  • Ort: Focusing Zentrum Saarland (Saarbrücken-Heusweiler)
  • Kosten: aktuelle Preise (Ratenzahlung möglich; Studierende und Auszubildende anerkannter Psychotherapieausbildungsinstitute 50% Rabatt)
  • Umfang: 145 Ustden, mit Weiterbildungsleiter

*: Der Einfachheit halber sind mit der männlichen Form alle Gender gemeint.


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